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Lernen zuhause » Empfehlungen für Lehrpläne

Empfehlungen für Lehrpläne

Auf den Unterseiten dieses Kapitels sind Empfehlungen und Hinweise zum Umgang mit dem Lehrplan während des rollierenden Unterrichtssystems zu finden. Diese Beispiele sind explizit nicht als zentrale Kürzungsvorgabe zu verstehen, sondern sollen die Schulen und Lehrkräfte beim notwendigen Anpassen der Lehrpläne unterstützen. Die schulartspezifischen Unterseiten werden sukzessive ergänzt.

Übergeordnete Kriterien zur Anpassung der Lehrpläne

  • Die Gewichtung der Inhalte geschieht auf der Basis der Grundlegenden Kompetenzen (LehrplanPLUS bis Jgst. 7) bzw. des Grundwissens (gültiger Lehrplan ab Jgst. 8). Es sind diejenigen Themen prioritär, die dementsprechend sowie laut Fachprofil im Lehrplan zentral für das jeweilige Fach sind.
  • Hauptkriterium ist, die Voraussetzungen für einen gelingenden Kompetenzerwerb in der nächsthöheren Jahrgangsstufe und für das Erreichen der Bildungsstandards zu schaffen sowie angemessen auf Abschlussprüfungen vorzubereiten. Synergieeffekte, welche durch die Lehrpläne ermöglicht werden, (z.B. Integration von Kompetenzbereichen wie Lesen/ Schreiben/Sprechen; Doppeljahrgänge in der Grundschule) sind konsequent zu nutzen.
  • Ebenfalls zu nutzen sind die Spielräume, die durch alternative bzw. exemplarische Inhalte für eine schulische Schwerpunktsetzung gegeben sind.
  • Im Hinblick auf die fachliche Progression ist eine Verständigung über sinnvolle Schwerpunktsetzungen anzustreben.

Die schulinterne Abstimmung über die Anpassungen der Lehrpläne wird zentral von der Schulleitung koordiniert (umfassende Information des Lehrerkollegiums, Zusammensetzung der Teams und Arbeitsaufgaben, Transparenz gegenüber Eltern und Schülern). Jede Schule sollte durch Absprachen in den Fachschaften, in den Jahrgangsstufenteams und auch unter allen Lehrkräften einer Klasse eine Strategie entwickeln, die auf die konkrete Vorgehensweise in diesem und im nächsten Schuljahr abzielt; u.a. erfolgreicher Abschluss des laufenden Schuljahres sowie Wiederholungsphase und Straffung des Pensums im nächsten Schuljahr. Es geht also um eine umfassende Konsensfindung bzgl. konkreter Lehrplanadaptionen und möglicher Anpassungen von Prüfungsinhalten. Gleichzeitig bedarf es einer klaren Dokumentation der nicht oder nicht vertieft genug behandelten Inhalte, die den Lehrkräften des folgenden Schuljahrs wichtige Anhaltspunkte für die weitere Arbeit liefert (v.a. auch beim Übertritt in die weiterführenden Schularten).